Du willst keine Post von der Bundeswehr erhalten? So kannst du ganz einfach widersprechen.
Du wirst 2026 volljährig und sollst dementsprechend ein Schreiben von der Bundeswehr bekommen, in dem du aufgefordert wirst, Angaben zu dir machen. Ziel ist es, mit diesen Daten zu erfassen, wer grundsätzlich geeignet und verfügbar wäre für den Wehrdienst ist. Für Männer ist das Ausfüllen dieses Fragebogens verpflichtend. Für Frauen freiwillig.
Das dient vorerst der Erfassung („Wehrerfassung“) und dem Aufbau einer Reserve. Sollte die freiwillige Teilnahme nicht ausreichen, bleibt es möglich — durch eine spätere parlamentarische Entscheidung — eine „Bedarfs-Wehrpflicht“ einzuführen.
Wer sich entscheidet, keine Waffe in die Hand zu nehmen, verdient Unterstützung und Respekt. Deshalb unterstützt Die Linke Menschen bei der Wehrdienstverweigerung.
Ein erster Schritt kann es sein, erst gart keine Post von der Bundeswehr zu erhalten. Das ist mit einem einfachen Widerspruch bei der Meldebehörde deiner Stadt möglich. Lade hierzu einfach das Formular herunter, fülle die entsprechenden Stellen aus und schicke es an die Behörde deines Wohnorts.
Der Widerspruch sollte im Idealfall bis zum 31. Dezember 2025 beim Amt eingegangen sein.
