Innenminister Dobrindt möchte nun also direkt mit den Taliban verhandeln, als seien sie eine Regierung wie jede andere. Er möchte verhandeln mit einem islamistischen Regime, das für unsägliches Leid in der Bevölkerung verantwortlich ist, das Menschenrechte mit Füßen tritt, hinrichtet und foltert.
Sein Ziel ist es, mehr Menschen nach Afghanistan abzuschieben – in die Hände derer, vor denen sie geflohen sind. Dem vorgeschoben werden Gründe der inneren Sicherheit. Doch damit verhindert Dobrindt geradezu die Integration von geflüchteten Menschen. Menschen, deren Asylgesuche abgelehnt werden, die tagtäglich in Angst leben, denen zugemutet wird, getrennt von ihren Familien leben zu müssen, haben es deutlich schwerer, sich zu integrieren. Das Gefühl, abgelehnt zu werden und keinen Platz in dieser Gesellschaft zu haben, fördert erst die Gefahr einer Radikalisierung.
Und grundsätzlich sollte der Bundesregierung, wenn sie denn dafür einsteht, für die Einhaltung der Menschenrechte zu streiten, daran gelegen sein, Gewaltherrscher wie die Taliban nicht zu normalisieren. Afghanistan ist kein sicheres Land. Nicht grundlos sind die Taliban international nicht als Regierung anerkannt. Das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen hat anhaltende Menschenrechtsverletzungen dokumentiert. Verhandlungen verbieten sich schon allein aus moralischen Gründen.

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